Bronze Award - Cluster Management

Save the Date - Branchentalk Ernährungswirtschaft 2018

 

Dienstag, 13. November 2018 | Erfurt (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)
ab 15.30 Uhr

Der jährliche Branchentalk Ernährungswirtschaft wird für seinen offen Gesprächs- und Diskussionsaustausch geschätzt. Merken Sie sich bereits jetzt den Termin für dieses Jahr in Ihrem Kalender vor.

Für das Gespräch haben erneut zugesagt

Birgit Keller
Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft

&

Wolfgang Tiefensee
Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Branchentalk Ernährungswirtschaft 2017

Im Gespräch war 2017 Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. Am 06. November kam er im Dompalais Erfurt mit ca. 25 Vertretern der Thüringer Ernährungswirtschaft zu einem vertraulichen Gespräch zusammen.

Auf dem Podium nahmen zudem Matthias Gaida, Vorsitzender des Thüringer Ernährungsnetzwerk e.V., sowie Wilm Dühring, Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, platz.

Die Thüringer Unternehmen schätzen den vertrauten Austausch, welcher nun mit seiner bereits fünfmaligen Durchführung als gute Tradition bezeichnet werden kann.

Rückblick "Branchentalk Ernährungswirtschaft 2016"

Ministerpräsident Bodo Ramelow und Thüringer Ernährungsnetzwerk ziehen positive Bilanz aus dem vierten „Branchentalk Ernährungswirtschaft“

Mehr als 40 Vertreter der Thüringer Ernährungswirtschaft kamen am Mittwoch, 02. November 2016, im Erfurter Kaisersaal zusammen, um mit Ministerpräsident Bodo Ramelow Antworten auf dringende Fragen der Branche zu finden. Auf dem Podium diskutierte das Landesoberhaupt mit dem Vorstandsvorsitzenden des Thüringer Ernährungsnetzwerk e.V. Matthias Gaida. Durch das Gespräch führte Kristin Gräfin von Faber-Castell.

Vor der eigentlichen Diskussion, ließen die Lebensmittelhersteller zunächst ihre Produkte sprechen. Während einer kleinen kulinarischen Reise durch Thüringen konnten sich der Ministerpräsident und die Teilnehmer mit Produkten von Mitgliedern des Thüringer Ernährungsnetzwerkes stärken und in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen.

Als dominante Themen des vierten „Branchentalk Ernährungswirtschaft“ beherrschten dann der Arbeitskräftemangel und demografischer Wandel die erste Hälfte der Diskussion. Die Ernährungsbranche steht hier vor existentiellen Herausforderungen und erhofft sich politische Unterstützung. Der Ministerpräsident warb für die Lösungsansätze seiner Landesregierung: Die Stichworte lauteten Zuwanderung und Integration junger Menschen – sowohl aus dem europäischen als auch nicht-europäischem Ausland. „Wenn wir uns um unsere Zukunft bemühen, müssen wir junge Leute einladen, zu uns zu kommen“, sagte der Ministerpräsident und nahm auch immer wieder die Unternehmer selbst in die Pflicht: „Wir schaffen das nur mit Ihnen gemeinsam.“

Ein weiterer Ansatz ist, die Nähe der Unternehmen zur schulischen Ausbildung wieder verstärkt herzustellen bspw. über Schulpatenschaften oder über das Konzept dualer Hochschulen. Die Unternehmer seien in Schule und auf Messen bereits recht aktiv, betonte Matthias Gaida. Allerdings habe Thüringen auch ein Standortproblem, da in anderen Bundesländern die Bedingungen besser seien. Die Unternehmer bräuchten politische Leitplanken, so der Vorsitzende des Thüringer Ernährungsnetzwerkes und sprach steuerliche Belastungen der Unternehmer sowie die Unsicherheiten durch die bevorstehende Kreisgebietsreform an. Bezüglich der hohen Energiekosten sicherte der Ministerpräsident seine Unterstützung zu: Er möchte sich in der Bundespolitik dafür einsetzen, Kosten der Energiepolitik nicht auf kleine und mittelständische Unternehmen abzuwälzen. Mit der viel diskutierten Kreisgebietsreform sollen Verwaltungsstrukturen verändert werden, um Kleinteiligkeiten abzubauen und somit im Umkehrschluss auch Standortbedingungen zu verbessern. Zudem sieht der Ministerpräsident noch ungenutztes Potential im Tourismus des Freistaates. Er plädierte dafür, bestehende Chancen zu nutzen und so gemeinsam für Thüringen zu werben.

Am Ende zogen beide Seiten eine positive Bilanz aus dem Gespräch und möchten die bereits bestehende Zusammenarbeit weiter ausbauen. Matthias Gaida warb dafür, stets gemeinsam die beste Lösung zu finden. Der Ministerpräsident möchte den Termin auch im nächsten Jahr fortzuführen, um weiter wechselseitig voneinander lernen zu können. Abschließend appellierte er noch einmal an die Unternehmer und ihr Netzwerk, an ihrem Ausbau als regionaler Markenträger zu arbeiten und ihre Verantwortung und Stärke „als Träger der lokalen Idee“ wahrzunehmen.

Weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier in unserer Bildergalerie.